Podcast
Episode 6 | Religionspädagogik im Dialog: Toleranz und Konflikte im
Interreligiösen Lernen
In dieser Folge sprechen wir mit Andreas Kubik-Boltres über die neue Vorstellung, dass sich der Religionsunterricht vorrangig mit „anderen“ Religionen beschäftigt. Wir diskutieren die zentrale Aufgabe des interreligiösen Lernens: Wege zu finden, wie der Religionsunterricht mit religiöser Vielfalt umgehen kann. Dabei geht es auch um Herausforderungen wie die fehlende Selbstverortung vieler Jugendlicher und den blinden Fleck gegenüber Konfessionslosigkeit. Außerdem sprechen wir über interreligiöses Lernen zwischen Toleranz, Dialog und Konflikten – und was das konkret für Schule und Gesellschaft bedeutet. Unser Gast heute ist Andreas Kubik-Boltres

Ghilad H. Shenhav
Andreas Kubik studierte nach dem Abitur Evangelische Theologie, Germanistik und Philosophie in Halle, Berlin und Tübingen. Von 2005 bis 2007 absolvierte er sein Referendariat für Deutsch und Evangelische Religion in Berlin. Anschließend war er von 2008 bis 2014 Juniorprofessor für Praktische Theologie mit dem Schwerpunkt „Hermeneutik neuzeitlicher Christentumspraxis“ an der Universität Rostock. Seit 2015 ist er Professor für Religionspädagogik und Praktische Theologie an der Universität Osnabrück.