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Forum für Komparative Theologie

Podcast

Episode 9 | Sprache, Bewusstsein, und Zugehörigkeit

In dieser Folge sprechen wir mit Rahman Jamal über sein Buch Der Mann ohne Muttersprache und die Frage, welche Rolle Sprache für unsere Identität spielt. Wir diskutieren, ob es möglich ist, dass ein Mensch keine Muttersprache besitzt, und was die zentrale Botschaft seines Werkes ist. Darüber hinaus thematisieren wir Religion und interreligiösen Dialog und beleuchten, wie diese Bereiche mit seinen
Überlegungen zu Sprache und Zugehörigkeit verwoben sind. Abschließend widmen wir uns seinem aktuellen Buchprojekt zum Thema Bewusstsein und fragen, wie er daran anknüpft und welche Weiterentwicklungen sich gegenüber den Gedanken aus Der Mann ohne Muttersprache ergeben.

Prof. Rahman Jamal

Prof. Rahman Jamal

Prof. Rahman Jamal ist ein international bekannter Ingenieur, Manager
und Vordenker, der über mehr als drei Jahrzehnte hinweg die globale
Technologiebranche maßgeblich mitgestaltet hat. Sein Lebensweg ist
außergewöhnlich: geboren in Burma, geprägt durch Kindheit und Jugend in
Bangladesch und Pakistan, kam er mit zehn Jahren ohne Sprachkenntnisse
nach Deutschland. Diese Erfahrungen formen bis heute seine Perspektive
auf Identität, Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit über 30
Büchern und über 1.000 Fachbeiträgen zählt er zu den profilierten
Stimmen zu Künstlicher Intelligenz sowie Innovations- und
Technologiepolitik. In seinem persönlichsten Buch „Der Mann ohne
Muttersprache“ verbindet er seine eigene Geschichte mit zentralen Fragen
unserer Zeit – ein reflektiertes Plädoyer für Verständnis, Vielfalt und
ein gemeinsames Miteinander.