Wem gehört das Ende? – Der Koran zwischen Weltpolitik und Jüngstem Tag – Teil 2

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Lehrerfortbildung (IFL)
Apokalypse hat Konjunktur. Nicht nur in den USA beschwört eine religiöse Rechte einen weißen christlichen Nationalismus und die endzeitliche Entscheidung zwischen Gut und Böse. Apokalyptische Erzählungen und Szenarien faszinieren und fordern heraus.
In der Fortbildung stellen wir die koranische Kritik an apokalyptischen Erzählungen vor. Dabei lernen wir komparativ-theologisch, wie die koranische Eschatologie auch für Christ*innen Orientierung in Endzeitdiskursen bieten kann. Komparativ-theologisch arbeiten bedeutet, aus der Innenperspektive der jeweiligen Religion von- und miteinander zu lernen.
In dieser Fortbildung kommen insbesondere die islamische und christliche Perspektive zum Tragen. Die Fortbildung ist für den Einsatz in der Sekundarstufe II an Gymnasien und Gesamtschulen. Im islamischen Religionsunterricht ist sie besonders dem Inhaltsfeld 3 „Der Islam in historischer Perspektive“ zugeordnet.
Themenschwerpunkte:
– Einführung in die chrristlichen und islamischen apokalyptischen Erwartungen und politische Machtansprüche in der Weltpolitik des 7. Jahrhunderts
– Vorstellung der koranische Eschatologie und seine Debatten um weltliche Macht und Endzeit im Blick auf diese Weltpolitik
– Unterrichtsbausteine zum Thema
1. Modul: Mi., 18.03.2026
2. Modul: Mi., 25.03.2026
jeweils 16.00 bis 18.00 Uhr