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Forum für Komparative Theologie

Workshops für Dialogbegleiter*innen in Dortmund

Am 11. und 12. Mai fanden in Dortmund im Rahmen der Zertifikatsreihe „Dialogbegleiter*innen“ der Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung zwei aufeinanderfolgende Workshops statt, die vom Forum für Komparative Theologie gestaltet wurden. Ziel der Veranstaltungen war es, fundiertes Wissen über die Grundlagen des Judentums und des Islams zu vermitteln und somit die Basis für eine kompetente interreligiöse Dialogarbeit zu stärken.

Jüdische Theologie und jüdisches Leben heute:

Am 11. Mai gestaltete Yael Attia den ersten Teil dieser Workshop-Reihe. Der Workshop bestand aus zwei Teilen: Der erste Teil war auf theologischer Ebene angesiedelt, der zweite Teil ein offenes Gespräch über Antisemitismus und jüdisches Leben im heutigen Deutschland. Im ersten Teil wurden zunächst zentrale Begriffe der jüdischen Theologie vorgestellt. Dabei ging es darum, einen ersten Eindruck davon zu vermitteln, was jüdische Theologie ausmacht. Es handelte sich nicht um eine vollständige Darstellung, sondern um eine Einführung in ausgewählte Konzepte, die den Teilnehmenden einen Ausgangspunkt für weiteres Nachdenken über das Judentum geben sollten.

Einführung in die Grundbegriffe des Islams:

Am darauffolgenden Tag, dem 12. Mai, führte Dr. Mohammed Abdelrahem die Reihe mit einer „Einführung in die Grundbegriffe des Islam“ fort. Ziel war es, ein fundiertes Basiswissen zu vermitteln, um den interreligiösen Dialog auf eine sachliche und theologisch fundierte Grundlage zu stellen. Die Teilnehmenden setzten sich dabei intensiv mit der Vielfalt der islamischen Deutungstraditionen auseinander und diskutierten, wie zentrale Begriffe im Kontext einer pluralen Gesellschaft interpretiert werden können.

 

Beide Workshops boten den Teilnehmerinnen nicht nur einen fachlichen Einstieg, sondern förderten auch den Austausch über die Bedeutung theologischer Konzepte für die praktische Dialogarbeit. Das Forum für Komparative Theologie freut sich, durch solche Veranstaltungen einen Beitrag zur Qualifizierung von Dialogbegleiterinnen zu leisten und den wissenschaftlichen Austausch über konfessionelle Grenzen hinweg zu vertiefen.

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