Erfolgreiche Veranstaltungsreihe des Forums für Komparative Theologie
In Kooperation mit dem Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) und der Theologischen Fakultät Paderborn fand im November 2025 eine thematische Veranstaltungsreihe statt, die sich interdisziplinär mit den Schnittstellen von Kunst, Religion und Umwelt auseinandersetzte. Die Reihe bot sowohl praktische als auch wissenschaftliche Zugänge.
Workshop Arabische Kalligraphie
Den Auftakt bildete am Mittwoch, den 19. November 2025, ein öffentlicher Workshop zur Arabischen Kalligraphie in Hörsaal 1 der Theologischen Fakultät. Unter der Leitung von Iyad Shraim von der Universität Hamburg erhielten die Teilnehmenden eine fundierte Einführung in die Geschichte und die vielfältigen Stilrichtungen dieser hohen Kunstform. Der Workshop, der von 09:45 bis 14:00 Uhr stattfand, lud die Anwesenden dazu ein, die spirituelle und ästhetische Dimension der Kalligraphie durch eigene praktische Versuche zu erleben.
Multireligiöse Reflexionen
Ein zentraler Höhepunkt war die Abendveranstaltung am Donnerstag, den 20. November 2025, unter dem Titel „Grüner wird’s nicht“. Diese multireligiöse Reflexion mit Musik und Gebet widmete sich dem drängenden Thema der ökologischen Verantwortung und des Klimaschutzes. Das Forum-Team bestehend aus Katja Grashöfer, Yael Attia und Mohammed Abdelrahem trug Texte aus Bibel und Koran vor, welche die ethischen und theologischen Imperative für einen nachhaltigen Umgang mit der Schöpfung aus christlicher, muslimischer und jüdischer Perspektive beleuchteten. Die musikalische Begleitung übernahmen Frau Cordula Heupts und Antje Wenzel.
Jüdische Musiktraditionen
Die musikalische Sektion der Themenwoche wurde am Samstag, den 22. November 2025, mit einem spannenden Vortrag von Yael Attia (Paderborn) fortgesetzt. In ihrem Beitrag „Mimouna: Music between Jewish Traditions“ analysierte Frau Attia das nordafrikanisch-jüdische Fest der Mimouna, das den Abschluss von Pessach markiert. Der Vortrag fokussierte auf die musikalische Dimension dieses Übergangsrituals und beleuchtete insbesondere die kulturellen Verbindungen und Einflüsse zwischen jüdischen und arabischen Traditionen, die in dieser Musik zum Ausdruck kommen.










